naechste Insel, bitte =)

 

Damits nicht zu langweilig wird, und damit ich irgendeine Chance habe an das SlowBoat nach Pakse zu kommen, habe ich mich entschlossen nach Don Khong umzuziehen. Nein, das ist kein Schriebfehler, Don Khon ist kleiner und Don Khong was anderes und weiter im Norden =D

Der Anfang des Trips war eigentlich ganz ok… n Busticket gekauft und am „Pier“ auf die Fahere gewartet. Dort habe ich mich tatsechlich das erste mal mit nem deutschen unterhalten. Naja, es war ein vershehen…. Wir haben uns recht lange auf englisch unterhalten, hauptsaechlich ueber seinen entzuendeten Fuss, der echt uebel aussah und weswegen er sich an dem Tag in RIchtung Thailaendischem Krankenhaus begeben wollte. Ich habe Ihn dann reichlich aus meinem erste-Hilfe-Set versort und er war echt todgluecklich, jemanden mit Pillen und verbandsmaterial gefunden zu haben…. (gibt mir ja schon zu denken) und erts im ANschluss haben wir festgestellt, dass wir eigentlich beide aus deutschland sind. EIgentlich hat ER es an meinem Backpack entdeckt. „Tatonka“-Rucksaecke haben prinzipiell eigentlich nur deutsche, oesterreciher und schweizer dabei. Voll aufgeflogen =(
Jedenfalls fiel es mir echt verdammt schwer, nach groben sechs wochen das erste mal deutsch zu reden. Ich hatte echt das gefuel, meine ZUge ganz koimsich verbiegen zu muessen und haette am liebsten englsich geredet =O

Aufr dem Festland hat meine Reisefirma dann festgestellt dass nur ein einzelner verrueckter (meinereiner) in Richtung Don Khong unterwegs ist, und hat dann aus Rationalitaetsgruenden kein Bus angeworfen, sondern n MotoTaxi gerufen =D ALso hat mein lieber Fahrer meinen uebergewichtigen und uebergrossen Rucksack g\quer zwischen die Beine gelegt, ich hab mich hintendrauf gesetzt und der Spass ging erst richtig los =D
Nach den ersten Metern habe ich mich ein wenig gewundert, dass der Typ das mitm lenken nicht so richtig unter Kontrolle hat. Nach genauem Hinsehen war es mit Pflaster am Handgelenk, der Schulter, Verband am Knie und verschrammter linker Koerperhaelfte nicht ganz unverstaendlich, dass er im Prinzip nur mit siener rechten Hand fuhr. Nur um kurz daran zu erinnern… Sturzhelme sind in Laos nur Luxus, und Strassen teilweise echte GelaendewagenTeststrecken. Nagut, ich hab die AUgen geschlossen und das beste gehofft.
20635_originalAls sich mein Fahrer mitsamt Ladung auf den Schlaglochfreien Highway retten konnte, habe ich nur nen riesen Schlag gehoert, gefolgt von rasseln und nem fluchenden Laoten… Es hat sich herausgestellt, dass die Kette von den Zahnraedern gesprungen ist. Mit vereinten Kraeften, vor- und zureuckschieben und dank meines Leathermans haben wir das Moped tatsaechlich wieder fit gekrigt. „I dirve now slowly, for our own safety“ (ABER BITTE DOCH!!!) =D
3km weiter, wieder n schlag, wieder rasseln und wieder fluchen… die Prozedur haben wir noch ein paar mal vorgenommen, bevor wir die groben 15km in 2h hinter uns gebracht hatten =D
Ich fand das Gefaehrt so spektakulaer, dass ich es einfach fotografieren musste… und erst auf dem Foto ist mir aufgefallen, dass da tatsaechlich ne Bremse fehlt…. =O

Don Khong, besser gesagt Muang khong (das groesste Dorf auf Don Khong) ist irgendwie auf den ersten Blich reichlich unspaektakulaer. Die Insel ist wesentlich groesser, es gibt verschiedene Doerfer, es gab wohl vor laengerer Zeit sowas wie Tourismus, aber inzwischen ist es etwas ausgestorben. Auch den von LonelyPlanet so gepriesen Markt gibt es nicht. Nach etwas nachfragen weiss ich inzwischen auch recht genau woran das liegt… DasSlowBoat gibts seit ein paar Jahren nicht mehr. Jeglicher damaliger Handel uber Don Khong wird nun ueber die inzwischen gut ausgebaute Strasse abgewickelt, und ohne SlowBoat treibt es wohl nur wenig Touristen nach Don Khong. Ich denke, wenn man genug Zeit mitbringt kann aber genau das den Charme dieser Insel ausmachen. Wesentlich „asiatischer“ und „originaler“ als DonDet, im gegensatz zu DOnDet freut sich (fast) jeder loacl nen Fremden zu sehen, dafuer braucht man aber n Motorroller oder zumindest n Fahrrad um ueber die Insel zu kommen und sollte nicht auf Haengematten hoffen. Wie auch immer, ich habe keine Zeit das genau herauszufinden… morgen gehts nach Ubon Ratchathani in Tailand. Mich ziehts nach Bangkok, ein paar Tage noch bevor ich wieder heim flieg =)

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