ein Festungs- & Müllfelsen mit englischem Wetter

 

22518_originalSamstag. Wochenende. Zeit aus Marbella zu flüchten.
Was liegt da näher, als zu den Exil-Engländern auf Gibraltar zu gehen?
Zwischendurch einfach mal in Pfund bezahlen, rote Telefonzellen begaffen und bei englischem Wetter durch die gegend bummeln.
Ja, wirklich, das Wetter war sehr englisch. Ich habe keine Anhnung, wie die das schaffen, aber im 20km-Umkreis der insel war es bewölkt und mit 24°C echt kühl, ausserhalb dieses Radius hat die Sonne mit knappen 40°C gebrannt.
Engländer halt. =D

Die Insel selbst hat mich in der Fussgängerzone schwer an Teneriffa erinnert, Freihandelszone mit tausenden Tabak- und Alkoholläden, billige iPod-Imitate und Lacoste-Shops. Mal was anderes, daher konnte ich es echt geniessen =)

22711_originalEtwas hinter der Stadt ging dann allerdigns der grosse Müllberg los… Die scheinen echt ein Müllproblem zu haben!? Egal ob es alte Kühlschranke, rostige alte LKW, verfallene Bruchhütten oder die Überreste von irgendwelchen Militäranlagen geht, alles steht oder liegt und gammelt vor sich hin. Weniger schön, aber ich habe mich mit dem gedanken getröstet dass die das Zeug wenigstens nicht ins Meer kippen =D

Der Berg an sich.. gut, berg eben, und ich konnte es mir nicht verkneifen die Seilbahn links liegen zu lassen und mal wieder auf nen berg zu steigen, war dafür großteils echt schön. In die einer Richtung dichte Wolken, in die andere Richtung wurde es dann gegen Mittag klar, und mittels Mega Wind, der auf dem Gipfel von unten nach oben zu wehen schien, wurden die Wolken über den Felsen gedrückt. Sah schon superschön aus, und während man da so sitzt und den Wolken zukuggt, wird man hier und da auch mal von nem Affen überfallen =)

23152_originalLeider habe ich Held den Akku meiner Kamera nicht geladen, so habe ich nur superwenige Bilder. Dank der Ich-muss-den-Akku-Schonen-Hektik habe ich dann noch nichtmal bemerkt, dass ich irgendwann zwischendurch vergessen habe, von schwarzweis wieder auf Farbe umzustellen. Schade irgendwie….

Heimkommen war dann wieder etwas schwierig. Ich hatte nicht geplant soviel zu laufen und hatte deswegen keine vernünftigen Schuhe dabei, mir taten daher nciht nur die Beine sondern auch die Füsse weh. Nachdem ich mich zurück nach Spanien gelitten habe, blieb mir nur eine Möglichkeit, zurück zu kommen:

 

Taxi.
Macht dann 92Euro bitte.

 

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