my bags arent really packed, but im ready to go…

 

Oh wunderbare Ueberaschung, es geht tatsaechlich weiter hier. So ganz ganz spontan ergab sich vor grob 18 Tagen die Moeglichkeit weg zu kommen. Kurz gezoegert aber trotzdem nicht lange ueberlegt habe ich einen Flug gebucht und ein Visum organisiert…
Was genau innerhalb dieser 18 Tagen passiert ist, darueber koennte ich heute auch nur noch spekulieren… es war ziemlich stressig, und so fuehle ich mich aktuell noch reichlich unorganisiert. Nein, eigentlich fuehle ich streng genommen noch herzlich wenig, zu wenig Zeit so wirklich zu realisieren was passiert.

Gestern Abend habe ich geistesabwesend meinen Rucksack wieder ausgegraben und unorganisiert irgendwelche Dinge zusammengekramt von denen ich dachte dass ich sie mitnehmen sollen wollen taete… Heute Morgen bin ich dann mit Rucksack zur Arbeit und gefuehlterweise gerade eben erst von der Arbeit direkt zu unserer Weihnachtsfeier und von dort direkt in ein Hotelzimmerchen in der Naehe mehr oder minder „gestolpert“.
Hier lieg ich nun und warte. Mein Kopf sagt mir dass ich in zwei Stunden in einen Zug einsteigen werde. Er erzaehlt mir auch etwas davon, dass ich in Muenchen am Flughafen mehr oder weniger fit und wach aussteige. Weiter besteht er darauf, dass ich in ein Flugzeug wechseln sollte. Als Gegenleistung verspricht mir diese stark von Logik getriebene Stimme in meinem Kopf, in aktuell ziemlich genau einundzwanzig Stunden in Bangkok wieder aussteigen zu duerfen. Bangkok… Mein Kopf kann da momentan viel behaupten, glauben tu ich es definitiv nicht. Bangkok liegt weitweit weg, hinter vielen Bergen irgendwo versteckt fernab jeglicher Realitaet…
Nungut, zumindest das Ziel klingt irgendwie logisch. Ich werde genau dort landen, wo ich vor gut sechs Monaten meine kleine Ueberlandreise beendet habe. Mehr oder weniger einfach dort anknuepfen wo ich aufgehoert habe. Die Idee gefaellt mir. Wie dieses „anknuepfen“ allerdings aussehen mag, das verschliesst sich mir Momentan noch hartnaeckig. Komplett Ideenlos. Ich bin allerdings trotzdem guter Dinge, dass sich das schon noch ergeben wird.
Noch so ein kleiner Beweis fr die Korrektheit der Behauptungen meines Kopfes ist dieser Seesack der hier neben mir liegt. Dunkelblau und ordentlich geschunden. Der ist bei mir irgendwie mit „Reisen“ assoziiert und wuerde mich nun schon das dritte mal nach Asien begleiten. Ich hab auch schon mal hineingeschaut, ein nichtmehr ganz neu wirkender Rucksack ist darin versteckt, in gruen. Auch der gehoert irgendwie mir, und erinnert mich an Urlaub. Okay, normal ist er in etwa doppelt so gross, aber es ist definitiv meiner. Keine Ahnung was da schief lief, diese Kompaktheit kann eindeutig nicht nur an meinem Entschluss liegen, zukuenftig mit weniger Gepaeck aufzubrechen. Irgendetwas ist da faul… da muss einfach etwas fehlen. Aber das nur ganz am Rande.
Ja, alles in allem scheint etwas dran zu sein, und ich wirklich aufzubrechen. Irgendwann in den naechsten 21 Stunden werde auch ich das noch irgendwie realisiert bekommen…

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