Santa Claus is coming to town

 

ich bin mittlerweile in Bangkok angekommen, soviel nehm ich mal vorneweg. Der Weg hierher war definitiv schneller erledigt als beim letzten mal, als ich ber viele viele Wochen langsam aber sicher komplett per Bus und Bahn hierher kam, keine Frage. Trotzdem kommt es mir wesentlich anstrengender als das letzte mal vor. Hektischer irgendwie. Morgens um fnf gings los mit an den Bahnhof laufen, bei Schneeregen. Muss man definitiv moegen. Ich tus definitiv nicht. Mit zwei mal Zug wechseln und einmal in eine S-Bahn umsteigen kam ich trotz schlechtem Wetter pnktlich am Flughafen an. Ich war regelrecht erstaunt, muss ich zugeben… Manchmal funktioniert die Bahn zuhause dann doch noch.
Von der S-Bahn in den Flieger nach Frankfurt zu wechseln war da schon schwieriger. Kurz vor Weihnachten scheint ein deutscher Flughafen grundsaetzlich ein regelrechter Albtraum zu sein. Zumindest die beiden sprachen dafuer… Aber, ich wollte eichgentlich vom Checkin berichten. Ich hatte noch gut zweieinhalb Stunden Zeit dafuer, aber bekam bei dem Anblick der Gepaeckaufgabe echt Bedenken, ob das irgendwie zu schaffen ist. Ich habe vom Schalter aus rckwaerts das Ende der Warteschlange gesucht und dabei einmal das gute halbe Terminal durchquert. Nicht, weil ich verwirrt und abgelenkt wesen waere… Nein, einfach nur weil irgendwie ganzganz viele Leute die Idee gehabt zu haben scheinen noch vor Weihnachten in den Urlaub zu mssen. Oder nach Hause zur Family. Oder irgendwie so. Jedenfalls wars schrecklich und dauerte fast ne ganze Stunde, nur um mein Gepaeck abzugeben.
In Frankfurt noch einmal kurz den Flieger gewechselt (auch dort war die Hoelle los) und ins Flugzeug gesetzt bin ich direkt in tiefen Schlaf verfallen. Ich habe noch gerade so eine Durchsage mitbekommen, dass ein Passagier fehlt und sie nun dessen Gepaeck ausladen muessen und schon schlief ich. Erst ne ganze weile spaeter wurde ich wieder wach. Wir waren schon weit oben in der Luft, Deutschland schon hinter uns, als ich vom Abendessen geweckt wurde. Abendessen? Fruehstueck? Ich war mir nicht so sicher, das Zeitgefuehl war auch ohne Jetlag schon kaputt… aber habe es genossen und weitergeschlafen. So richtig mde macht fliegen Spass, und selbst ein berkommunikativer Inder mit hohem Mitteilungsbedarf auf dem Sitz nebendran kann da kaum etwas dagegen machen. Ich hab zwar nicht arg gut, dafuer arg durchgaengig geschlafen.
In Bangkok anzukommen fuehlte sich aber trotzdem noch komisch an. Ja, die Zollkontrolle, der Stempel, die Gepaeckbaender, die Ankunftshalle… alles wie ich es kenne. Eindeutig Bankok, aber trotzdem wars ein ziemlich unwirklicher Traum.
Da es den Shuttle-Bus in die Stadt irgendwie nicht mehr zu geben scheint, und ich auch kein Interesse an einer ueberteuerten Taxifahrt oder einem Abenteuer mit Regionalbussen hatte, blieb nur die Moeglichkeit des Zugs. Seit nem Jahr oder so gibts eine Zugverbindung vom Flughafen aus „to the city“. Naja, dabei ist es natuerlich wichtig, was als „city“ gemeint ist… Im Grunde kommt man lediglich in Richtung Innenstadt. Nach dem was ich auf der stark stilisierten Uebersichtskarte am Tickegtautomaten erkennen konnte, duerfte Sukhummvit so ziemlich das Ende sein. However, es klang handhabbar. Rein in den Zug, 35 Baht bezahlt kam ich zumindest bis an eine U-Bahn Station weiter. Dort habe ich 24 Baht in ein U-Bahn-Ticket bis zur naechsten Skytrain-Station investiert, wo ich nochmals 25 Baht fr ein Skytrain-Ticket an den Fluss in einen Automaten gesteckt habe, um auf ein Boot fr 15 Baht umzusteigen. Das hat mich dann so fast bis in die Kao San gebracht. Naja, die letzten Meter waren dann noch ein Spaziergang an der frischen Luft. Wie ich das aber alles geschafft habe, finde ich selbst ein wenig schockierend. Nichtmal richtig wach ging das alles beinahe wie von alleine. Zu oft geuebt, definitiv schon oefters hier gewesen. Ein schlechtes Zeichen? So wirklich sicher bin ich mir darueber noch nicht.
Der Erste Tag stand dann im wesentlichen unter dem Motto „ankommen“. Ich war mir zwar irgwendwie logisch analysiert ziemlich sicher, physikalisch in Bangkok angekommen zu sein. Mein Gefuehl wollte es aber trotzdem in keinster Weise glauben. Auch die Buehne am Anfang der Kao San, auf der abends ein Thai in Elviskostuem zwischen einem Plastikschneemann und zwei Plastiktannen mit Watteschnee und Weihnachtskugeln amerikanische Weihnachtslieder sang, hat dabei nicht wirklich geholfen. Rundum ein schraeger Tag.

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