morgen aber wirklich, glaub ich…

 

Ich habe meinen Weg von der Insel herunter doch noch nicht gefunden, dabei fing der Tag eigentlich durchaus mit starken Tendenzen dazu an. Ich moechte es nicht wirklich schlecht Wetter nennen, was mich da heute morgen begruesst hat. Es war warm, und wenn auch nicht direkt sonnig trotzdem angenehm. Trotzdem hatte es die letzten Tage schoeneres Wetter, und ich den Plan nach dem Fruehstueck zu verschwinden. Fruehstueck musste sein, ohne nochmal superelcker zu essen wollte ich dann doch auch nicht gehen. Soweit so gut, ich sass am Strand zum Fruehstueck, mein Guidebook vor mir, und habe sinniert wo ich wohl hin wollen wuerde. Ich glaube ja, die Restaurantfrau hat geahnt, dass ich eigentlich gehen wollte und hatte etwas gegen abreisende Kundschaft. Oder das Schicksal hat sich gegen meine Abreise verschworen. Oder irgendwie so. Jedenfalls fiel das Fruehstueck riesig aus, war superlecker und mit dem daraus resultierenden schweren Magen war es ziemlich unmoeglich, Entscheidungen zu treffen. Eine runde ins Wasser zu huepfen war ebenso wenig hilfreich wie die laut rufende Strandliege oder die nette Unterhaltung dabei. So ganz ungewollt und unbemerkt hat sich mein Plan zwischendurch in Luft aufgeloest und ich bin immernoch hier. Spontane Aktivitaet ist auch keine aufgekommen, und so kann ich meinen ersten faulen Strandgammeltag verbuchen. Auch mnal schoen.
Morgen aber, morgen ist Zeit weiterzuziehen. Und damit mich verplante Ziellosigkeit nicht wieder per Zufall davon abhaelt, habe ich beschlossen dass mein Backup-Ziel Kampot ist. Nur fuer den Fall, dass ich keine besseren Ideen zwischendurch haben sollte, wovon ich komischerweise aber eher nicht ausgehe.

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