„Ded Moroz“ has been to town!

 

Ded Moroz, Дед Мороз oder auf deutsch: Väterchen Frost ist eigentlich jener nette ältere Herr, der den russischen Kindern in der Silvesternacht Geschenke bringt. Das macht den ja an sich eigentlich irgendwie sympatisch. Blöd nur, dass er irgendwie der personifizierte Winter ist zu allem Überfluss soll alles sofort einfrieren soll, was er mit der Spitze seines Zepters berührt. Wir lassen also mal die Geschenke-Sache kurz außer Acht und stellen fest: Väterchen Frost muss ganz ohne Frage hier gewesen sein und sich nicht nur einmal auf seinem Zauberzepter ausgeruht haben, was dann zwar auf Fotos gar nicht mal so schlecht aussieht in ganz real und aus nächster Nähe aber doch eher unsympathisch wirkt:

Sonnenuntergang in Sankt Petersburg

fast beinahe romantisch: Sonnenuntergang über schnieken Prunkbauten hinter einem ziemlich großem, zugefrorenen Stück Wasser…

Man ist erstmal geneigt zu glauben, dass man bei so einem Wetter die Stadt für sich alleine haben könnte: keine Leute, keine Warteschlangen und eine gar wunderbare Ruhe, vielleicht sogar mit ein paar Sonnenstrahlen zwischendurch. Zuhause im Warmen ist bei dem Wetter ja viel netter als draußen in der Kälte, und wer macht hier und jetzt denn schon Urlaub außer uns?

„Ein oder zwei Museen zum aufwärmen und in Ruhe durch die Innenstadt schlendern“ wäre ein guter Plan in der Theorie, schein aber in der Praxis schlichtweg daran zu scheitern dass hier eben Urlaubszeit ist und diese Idee viel zu viele Leute (auf „Urlaub im eigenen Land“ oder so) auf einmal haben. Vermutete drei Stunden im Freien anstehen, nur um überhaupt eine Eintrittskarte in die Eremitage zu erstehen? Mmmhmmm… ne, so der Kunstfan bin ich dann doch auch wieder nicht und wir beschließen dass das definitiv keine Option darstellt.

wortwörtlich genommen: Früchtetee in einem Restaurant in Sankt Petersburg

Früchtetee wird hier wörtlich genommen, und abgesehen vom Kitsch-Faktor sieht das auch noch spektakulär gut aus…

 

Man belässt es demnach an so einem Tag in Sankt Petersburg besser bei viel Tee, etwas shopping und zwischendurch was warmes zu Essen und fasst irgendwie beiläufig den Entschluss, sollte denn noch hohe Ambition Sankt Petersburg genauer kennen lernen zu wollen aufkommen, das ganze auf „irgendwann andres“, im Sommer oder so, zu verschieben. Ich bin Nachtzug gefahren, habe etwas anderes gemacht als in Moskau von Cafe zu Cafe zu ziehen, kann zumindest behaupten schon mal hier gewesen zu sein und bin somit zufrieden mit dem Ausflug hierher. =)

 

 

 

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