Wie könnte ich auch jemals um Busludscha (Buzludzha) herum kommen können?

 

Nun, es ist an der Zeit die Katze aus dem Sack zu lassen, auch wenn es die Einträge die Tage zuvor eigentlich schon relativ gut angedeutet haben was mein Plan für heute genau ist:

Es gibt da einen Hügel, relativ mittig in Bulgarien gelegen. Nunja, mit einer Höhe von über 1400 Metern ist es im Grunde eher ein Berg, auf dem 1891 ehr oder minder die Gründung der kommunistischen Partei Bulgariens erfolgt sein soll, was das Internet mir so erzählt. Ob das so ganz genau stimmt, scheint ein wenig umstritten (was z.B. wikipedia hier erwähnt), aber irgendwie passt es eben ganz gut ins Bild wenn man bedenkt dass 1981 hier das Gebäude um das es geht anlässlich der 1300 Jahre seit der Staatsgründung Bulgariens zufällig als ziemlich kommunistisches Denkmal auch genau 90 Jahre nach der Parteigründung an dieser beinahe geschichtsträchtigen Stelle eröffnet wurde. Das Gebäude selbst hat keinen mir bekannten offiziellen Titel. Nach dem bis 1942 „Busludscha“ genannten Gipfel auf dem es steht, wird es in deutsch gerne Busludscha Denkmal, in englisch Buzludzha Monument oder bulgarisch Паметник на Бузлуджа genannt.

 

Wie auch immer die geschichtlichen Zusammenhänge ganz genau sein mögen, Fakt ist dass auf dem Berg eines der (in meinen Augen soweit) sensationellsten Gebäude im besten Sovjiet-Stil völlig verlassen vor sich hin vegetiert und langsam verrottet. Es liegt auf dem Hügel wie ein Ufo, das irgendwann auf der Erde gestrandet ist und seinen Weg nie wieder zurück gefunden hat. Schon allein die Ansicht von weitem löst eine interessante Mischung von Gefühlen aus, ungeachtet der ideellen Motivation hinter diesem Bauwerk wirkt es surreal, beeindruckend, einschüchternd und begeisternd zugleich. Wenn man jemals irgendwo Fotos vom Inneren dieses potentiellen Raumschiffes gesehen hat, dann kann man nicht anders, man will da einfach hin. Zu surreal wirkt das alles, um glauben zu können dass die Fotos real sind, so etwas tatsächlich existiert und nicht nur den kreativen Köpfen von special-effect-Teams für Endzeit- und Katastrophenfilme entsprungen und mithilfe von Computern fotorealistisch gerendert wurde.

 

Ich denke es ist unnötig zu erwähnen, dass sich dieser Ausflug nur haarscharf am Rande der Legalität bewegt. Es wird keiner etwas dagegen haben wenn ich mich auf dem Weg den Berg hoch mache, so weit es geht per Auto und zur Not den Rest zu Fuß, soweit ich das herausfinden konnte ist das Gelände selbst auch nicht abgesperrt und frei zugänglich. Um das Monument herum laufen, auch das wird möglich sein ohne dafür irgendwelche Ausreden erfinden zu müssen, ein paar Fotos dabei zu machen ebenso. Alles andere aber, bei dem ich mir nicht mal sicher bin ob es denn überhaupt möglich sein wird, das ist eine ganz andere Kategorie, aber eben auch das wichtigste beziehungsweise spannendste und interessanteste für mich. Besser ich gehe vorsichtig vor, denn wer weiß schon so genau was mich erwarten wird.

 

Also gut, genug Einleitung und Recherche, es ist Zeit den kleinen Rucksack vorzubereiten: alles raus, eine Falasche Wasser, die Kamera mit Objektiven rein und eine starke Taschenlampe mit frisch geladenen Akkus dazu. Es gibt Orte, an denen will man definitiv nicht im dunkeln stehen, daher besser noch einen weiteren Satz Akkus. Was noch? Nun, die GoPro kann nicht schaden, und lieber zwei mal kontrollieren dass alles was auf meine Identität hindeuten könnte ebenso wie jegliches Bargeld aus dem Rucksack verschwindet. Ich bin da ein wenig paranoid und musste leider lernen dass entlegene Orte gerne komische Gestalten beherbergen können, die noch komischere Konzepte zur Sicherung des eigenen Lebensunterhaltes entwickelt haben können. Ich denke das wars. Oh, halt… einen warmen Pullover sollte ich noch einpacken und, nur damit die Inkognito-Sache komplett und meine Paranoia beruhigt werden, noch alles was im Auto liegt und funken könnte auf Flugmodus geschalten. Jetzt aber, auf nach Busludscha!

 

der Weg nach Busludscha

Schipkapass in Bulgarien

der Schipkapass, der höchstgelegene Pass in Bulgarien, hier noch ziemlich weit unten.

Busludscha in Wolken gehüllt

ein ganzes Stück weiter oben am Schipkapass kündigt sich schon an: der Busludscha Gipfel ist ordentlich in Wolken versteckt

 

Die Strecke selbst ist relativ einfach: Richtung Norden raus aus Kasanlak, nach dem nächsten Dorf rechts ab auf die alte Passstraße und immer schön im ZickZack-Serpentinen-Kurs den Berg hoch, solange bis da rechts eine kleinere Straße in Richtung Gipfel abzweigt. Ob die befahrbar sein wird, das konnte ich im Vorfeld nicht herausfinden, war aber beinahe überrascht wie gut es dann tatsächlich ging. Zumindest im Sommer, wenn all das Eis und der Schnee geschmolzen ist, kann man unter Missachtung eines rostigen „Einfahrt verboten“-Schildes mit einem normalen PKW bis ganz nach oben fahren. Wie weit genau im Verhältniss zum Monument, das konnte ich bei meiner Ankunft nicht im geringsten einschätzen. Während unten am Berg die Sonne schien, ziehen hier oben dichte Wolken um den Gipfel. Die Sichtweite beträgt keine zehn Meter, ich bin demnach in Schritttempo unterwegs als ich am Straßenrand ein parkendes Auto ausmachen konnte, das das Ende der Straße ankündigte. Ich bin ein wenig nervös, das hier ist kein Ort an dem ich auf die falsche Gesellschaft stoßen will, besser auf überhaupt gar niemanden im generellen. Ich parke neben dem Auto und stelle fest, dass es kein normales Auto ist. Ein Taxi, das ganz offensichtlich zu so einem entlegenen Ort keine ortsansässigen Wanderer gefahren hat.

Ich steige erst mal aus dem Auto und versuche mich zu orientieren. Das Ende der Straße ist kaum zu erkennen, ohne dass man sich auf zwei Meter nähert. Im diesem Moment fällt das Gelände als Wiese stark ab, wie weit lässt sich nicht sagen: der Übergang zwischen Wiese und Wolkennebel ist nicht weit entfernt, deutet aber darauf hin dass es noch ein ganzes Stück nach unten gehen wird. In die andere Richtung, beinahe blind in dieser Suppe unterwegs kann ich dann Stufen ausmachen, vielleicht vier oder fünf, die auf einen gepflasterten Platz führen. Ich gehe nach oben und versuche mich zu orientieren. Wo ist dieses Monumemt? Weit weg kann es doch eigentlich gar nicht sein!

Busludscha Denkmal im Nebel

mit jedem Schritt die Treppe hoch wird dieser Schatten ein wenig deutlicher. Ich habe es gefunden!

Ein paar Schritte weiter kann ich einen Schatten im Nebel ausmachen. Irgendwer steht da, und als ich mich dem Schatten nähere, kann ich so langsam erkennen dass da ein Typ mit Kamera in der Hand steht. Er wirkt ziemlich enttäuscht, und fotografiert laufend in die weißen Nebelschwaden vor sich hinein. Eine Verzweiflungstat vermute ich, denn ich bezweifle dass auf seinen Fotos mehr zu erkennen sein wird als weiß-graue Suppe. Er dreht sich zu mir um, und fragt vorsichtig ob ich Bulgare wäre. Nein, ich bin ebenso Tourist wie er, habe allerdings das Glück ein wenig mehr Zeit zu haben als er mit dem nervösen Taxifahrer der im Auto sitzt und sicherlich schon ganz nervös wartet. Er stellt sich als Chinese vor, und macht kein Geheimnis um seine Enttäuschung. Aus China kommt er, zahlt viel Geld für ein Taxi, steht nun direkt unter dem Monument und kann es nicht einmal sehen. Ich habe fast ein wenig Mitleid, muss aber weiter und meine Neugierde stillen. „Direkt unter dem Monument“? Nun, dann kann es ja nicht mehr weit sein, bis ich irgendwo gegen eine Außenwand renne. Ich verabschiede mich von dem Chinesen, in der Suppe jemanden wiederzufinden gleicht der Suche nach der Nadel im Heuhaufen, und steige eine Treppe weiter nach oben, bis sich ein großer, dunkelgrauer Schatten direkt vor und über mir ausbreitet.

 

Suche im Nebel beendet, ich habe Busludscha gefunden!

Buzludzha im Nebel

ein kurzer Moment, ein schnelles Foto, und kurz später packt die nächste Nebelwand alles wieder in weißes Nichts ein.

in großen Betonbuchstaben hängen  links und rechts des Eingangs die Überreste von Aufrufen zu sozialistischen Aufständen.

in großen Betonbuchstaben hängen links und rechts des Eingangs die Überreste von Aufrufen zu sozialistischen Aufständen.

Der Eingang zum Buzludzha Monument

an den Türen des Eingangs werden Zeichen gesetzt: Massive Stahlstangen, um die Gittertüren gebogen und zusätzlich angeschweißt, ohne schweres Gerät anzuwenden ist der Eingang faktisch komplett versiegelt.

Ich verbringe ziemlich viel Zeit mit warten, auf dass die Wolken ein wenig mehr Licht freigeben werden... hoffentlich.

Ich verbringe ziemlich viel Zeit mit warten, auf dass die Wolken ein wenig mehr Licht freigeben werden… hoffentlich.

Buzludzha Turm in Wolken gehüllt

der Turm, an dessen Ende ein roter Stern bei Nacht weit sichtbar geleuchtet haben soll. Heute leichtet nichts mehr, und dank Wolken kann man ihn nichtmal im Tageslicht sehen.

 

Ab hier wird es nun deutlich schwierig den Text mit Fotos zu ergänzen, die irgendwie das transportieren was man sieht und erlebt wenn man selbst das erste mal unter dem Monument steht. Zum einen liegt es ganz klar an den Wolken, die das Gebilde komplett einhüllen und nur für kurze Momente am Vorbeiziehen den Blick auf einen kleinen Teil frei geben. In Natura sorgt das für eine sehr spannende Atmosphäre, die ich mir besser kaum vorstellen könnte, auf Fotos ist das aber eben nur schwer bis gar nicht festhaltbar, ich denke der Chinese wird das auch noch erkennen müssen. Zum anderen kann och wirklich behaupten dass ich schon viele, und auch viele echt sehr gute Fotos von diesem Gebäude gesehen habe, keins davon aber irgendwie den Eindruck vermittelt den man hat wenn man beinahe ehrfürchtig die Treppen zum Haupteingang nach oben steigt und dieses Ufo beinahe über einem in der Luft zu schweben scheint.

 

Es ist am Ende Geschmackssache, sicher. Aber mal die Assoziationen mit dem politischen Hintergrund beiseite gelegt muss ich immer wieder feststellen dass die Soviets und Ihre Kumpels doch ganz grandiose Architekten hatten.

 

Nach ein paar Runden rund um das Gebäude und zaghafter Suche nach dem Einstiegsloch (es ist da, wo das Internet behauptet dass es wäre, aber auch ohne irgendetwas davon zu wissen, es ist kaum zu übersehen…) beschließe ich wegen dem dichten Wolkennebel und dem Chinesen vorerst mal abzuwarten und die Lage zu beobachten. Was sich hier so tut, wer wohl noch alles vorbei kommen wird und ob die Wolken irgendwann vielleicht ein wenig dünner werden. Meine Jacke habe ich im Hotel vergessen, stattdessen konnte ich aber wenigstens einen Pullover aus dem Kofferraum kramen. Es wird trotzdem kühl, und feucht irgendwie auch.

 

Während ich da also  ganz dezent auf einem Felsen in Sichtweite (nun, je nach exakter Lage der Wolken mal mehr und mal weniger…) sitze und beobachtet habe wie der Chinese enttäuscht mit dem Taxi wieder von Dannen zog, ist ein neues Auto aufgetaucht. Zwei oder drei Kerle ohne Rucksack sind daraufhin irgendwo hinter dem Monument verschwunden. Eins ist sicher, die wussten von dem Einstiegsloch. Eben so wie mir verrät das Internet das auch anderen, aber nachdem ich nicht sicher bin wer das ist und was die da drin treiben, parke ich das Auto mal dezent außer Sichtweite der normalen Fußwege auf dem, was der offizielle Parkplatz gewesen zu sein schien und beschließe weiter zu warten. Offiziell darf keiner in das Gebäude, und wer auch immer sich doch darin herum, treibt befindet sich mehr oder minder im Niemandsland. Niemand schaut zu, keiner hört mit, und ich wette hier oben gäbe es nicht mal Mobilfunkempfang. Kein Ort, an dem ich alleine in dunklen Gemäuern über drei bis vier fremde Männe stolpern mag, die zumindest noch sprachlich im Falle des Falles Heimvorteil haben könnten. Immerhin schienen  die Wolken sich langsam aber sicher zu lichten, und man kann auch ruhig mal eine Weile so ein Gebäude einfach nur beobachten. Blöd für den Chinesen dass er so schnell weg musste, inzwischen hätte er zumindest deutlich mehr auf seinen Fotos sehen können, wenn auch lange noch nicht alles.

 

nächster Schritt: der Einstieg

nachdem der reguläre Eingang massiv versperrt wurde, hat netterweise irgendjemand einen neuen geschaffen, der direkt in ein Treppenhaus führt. Ist klar, dass der nicht sonderlich komfortabel ist, aber er erfüllt seinen Zweck. Während immer mehr Familien, offensichtlich alle bulgarisch und nicht wenig davon mit kleinen Kindern auftauchen, miss ich die einzige Gelegenheit nutzen die sich mir bietet: Ich bin nicht allein, eine relativ junge Familie mit Kindern dreht gerade ihre Runde um das Gebäude. Mein Vorteil allerdings: der Nebel könnte noch so dicht sein, deren dauerschreiendes Balg hört man trotzdem auf der anderen Seite des Monuments schreien, die Lift auf meiner Seite ist also rein. Nicht lange nachdenken, und rein in die gute Stube!

 

Da die Fotos mit der vernünftigen Kamera dank Wolken sowieso nicht so sonderlich spektakulär ausgefallen sind, es außerdem im Internet ganz viele ganz gute Fotos ganz einfach zu finden gibt, habe ich gerade beschlossen aus diesem Eintrag eine Bildergeschichte zu machen, allesamt von der Actioncam die ich mir kurz vor dem Einstieg umgeschnallt habe und die einfach blind alle 5 Sekunden eine Aufnahme gemacht hat. Vielleicht wird das ja ganz gut.

 

Also, auf geht sie, die quasi virtuelle Tour durch das Monument:

 

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Eingang

das ist er, der wenig komfortable aber einzige Weg ins innere des Busludscha Monuments an einer der Seitenwände. Es ist dreckig, es ist feucht und es ist dunkel, aber nichts wie rein bevor mich jemand bemerkt!

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Treppenhaus

nunja, dass hier keiner frisch gefegt hat, das war klar. Zeit sich schmutzig zu machen und ins feuchte Treppenhaus zu robben!

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Untergeschoss

kurz die Lage im Untergeschoss checken, aber ich glaube hier ist keiner. Untergeschoss ist ja ganz spannend, aber eigentlich will ich erst nach oben.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Eingangshalle

zurück die Treppe nach oben stehe ich direkt in der Eingangshalle. Oben an der Decke läuft die ,,Schüsselform“ des Gebäudes in einem kreisförmigen Kranz zusammen. Eine wunderbare Idee, die Außenform des ,,Ufo“ nach innen zu erweitern. Der helle Fleck links ist das Licht das durch die abgesperrte Eigangstür hereinkommt, im Hintergrund ist das andere frontseitige Treppenhaus zu erkennen während rechts die vermeintliche ,,Haupttreppe“ nach oben führt.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Treppenhaus

noch einmal durchatmen, am Ende der Treppe muss es sein…

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Dämmung Müll

Mist, irgendjemand schreit von außen in das Gebäude hinein. Wurde ich durch die Öffnungen am Haupteingang gesehen? Mein Puls schießt nach oben, ich zwinge mich zu einer möglichst flachen Atmung und gehe hinter der alten Dämmung die auf der Treppe aufgetürmt liegt in Deckung…

 

das Auditorium

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Dämmung auf Treppe

ich glaube, was auch immer es war ist weg. Ich sollte vorsichtiger sein… vorsichtig, leise und schnell an den Bergen alter Dämmung vorbei nach oben, zum Beispiel…

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Auditorium

nein, so einfach spaziert man hier nicht rein. Der Atem bleibt einem förmlich stehen, der Mund steht weit offen, die Augen nach oben gerichtet kann man erst mal gar nicht fassen, was man hier sieht, Es ist real, das langsam verfallende Auditorium in dem sich die kommunistische Partei Bulgariens zu wohl zu ganz besonderen Anlässen getroffen hat (kam es überhaupt jemals soweit?) ist kein Endzeitfilm, sondern Realität!

Busludscha Buzludzha Бузлуджа

den Graffitis nach scheint das hier wohl doch ganz gut besucht zu sein. Aber erst mal seitlich die Treppe nach oben, einen besseren Überblick bekommen.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа

das Dach knarzt und quietscht im Wind, Metall trifft hier auf Metall wenn der Wind und die Schwerkraft ihre Arbeit tun. Gelegentlich fliegt auch, laut schreiend, ein Vogel quer durch das Auditorium. Ich weiß nicht wie lange ich da stand und einfach nur versucht habe den ganzen Raum zu fassen, irgendwie zu realisieren wo ich mich hier gerade befinde, aber so surreal wie dieser Anblick schon auf Fotos gewirkt hat hätte ich vermuten können, dass die Realität noch weitaus surrealer sein wird.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Dach

und schon alleine weil ich es so lange angestarrt habe: ein Foto geht noch

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Mosaik

schon alleine das Mosaik um das gesamte Auditorium ist beeindruckend, wenn auch der Raum im ganzen im ersten Moment ein wenig davon ablenken mag. Im hinteren Teil sind die Reste von drei kommunistischen bulgarischen Politiker zu sehen, an der Frontseite des Auditoriums, direkt gegenüber die Reste von Engels, Marx und Lenin.

 

 

Die Galerie

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Galerie

360° um das gesamte Auditorium herum befindet sich die Galerie mit sicherlich spektakulären Ausblicken über die umliegende Landschaft. Wenn es halt keine Wolken hat, versteht sich.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Mosaik

auch hier: die komplette Wand, den ganzen Kreis herum, ist ein einziges Mosaik. Inzwischen ziemlich löchrig, und an so manchen Stellen frag ich mich ja, wer punktuell ganze Mosaikteile aus der Wand gestemmt hat… so fallen die auf jeden Fall nicht von alleine ab.

zwischen Auditorium un Galerie verläuft bis auf einen einzigen geschlossenen Raum ein Korridor ohne Fenster und ohne Türen. Zu was der mal gut gewesen sein mag, das konnte ich weder herausfinden noch verstehen. Aber Fotos machen, das geht immer ;)

zwischen Auditorium un Galerie verläuft bis auf einen einzigen geschlossenen Raum ein Korridor ohne Fenster und ohne Türen. Zu was der mal gut gewesen sein mag, das konnte ich weder herausfinden noch verstehen. Aber Fotos machen, das geht immer ;)

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Schutthaufen

der eben genannte Raum, der den Korridor an einer Stelle unterbricht. Aber Moment mal… der Schutthaufen da, der macht absolut keinen Sinn. Der ist hier nicht von der Wand gefallen, den hat irgendwer fein säuberlich hier zusammen getragen! Mir schießen zwei Möglichkeiten in den Kopf: Irgendein Fotograf, der ,,das perfekte Foto“ schießen wollte und dazu fast alles verändern musste. Genug von potentiellen Fotografen müssen ja schon hier gewesen sein. Möglichkeit zwei: irgendwer fühlt sich bemüht hier drin aufzuräumen. Aber wer könnte das sein?

Busludscha Buzludzha БузлуджаHinterzimmer

der Zwischenraum selbst: völlig leer geräumt, ohne Fenster und mit einer Tür in ein weiteres Hinterzimmer. War das mal sowas wie ein Technikraum? Ob es hier wohl Mikrofone und Lautsprecher gab? Vermutlich. Macht jedenfalls Sinn für mich.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Nebenzimmer

das Nebenzimmer: auch komplett geplündert, was auch immer mal hier gewesen sein mag…

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Akustikdämmung

nix wie raus. Aber Moment: Akustikdämmung? Das ist spannend. Ob die wohl hier ist, dass man drinnen nicht hört was draußen ist, oder damit man draußen nicht hört was hier drin passiert? Vielleicht doch eher ein Beratungszimmer? Ich weiß es nicht. Aber noch eine kurze Runde zurück durchs Auditorium und dann nach unten…

 

Das Untergeschoss

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Kellertrepe

wenn auch vermutlich nicht ganz so spektakulär anzusehen wie das Auditorium, auf das was unter der Erde so versteckt liegt bin ich mindestens genau so gespannt. Zurück in einem der Treppenhäuser muss ich allerdings erst mal feststellen. dass der untere Treppenabschnitt auch jetzt im Mai noch komplett vergraben unter einer dicken Eisschicht liegt. Das durch das gebäude laufende Wasser gefriert hier unten, sobald es sich seinen Weg die Treppe hinunter sucht und gefriert zu einer dicken, durchgehenden Eis-Rutschbahn über die einzelnen Stufen hinweg fest.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Eis

kurz noch die unter Eis begrabene Treppe inspiziert, und dann hilft nichts außer die letzten Stufen einfach vorsichtig nach unten rutschen!

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Garderobe

sieht aus wie eine Garderobe, irgendwie. das am anderen Ende ist das zweite Treppenhaus, das auf der anderen Seite hier herunter führt

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Toilette

von dem großen Flur mit der Garderobe zweigen ein paar kleinere Räume ab, dieser hier scheint komplett mit Marmor ausgekleidet gewesen zu sein. Eine Toilette vielleicht. Vielleicht die vom Chef?

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Toilette

das waren definitiv Toiletten, keine Frage. Auch her wie in allen anderen Räumen ist der Boden Zentimeter-dick mit Eis bedeckt. Es ist richtig galt, mein Atem kondensiert direkt vor meiner Nase und ersetzt gewissermaßen die Wolken, die sich hier unten nicht mehr her verirren. Es liegt definitiv schon IM Berg, dieses Stockwerk.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Eis

und noch mehr Ram mit noch mehr Eis, das hier sogar schon aus den Technikschächten zu quillen scheint

Busludscha Buzludzha Бузлуджа UG

okay, das ist ja ganz nett hier mit dem Eis und den Toiletten, aber irgendwo muss hier doch noch mehr sein? Ich bin ein wenig überrascht keine Büros oder der gleichen zu finden (wobei, wer will schon jeden Tag zur Arbeit auf den Berg hier fahren und in den Wolken sitzen?), aber zumindest ein wenig mehr Technik, das müsste zu finden sein! ganz zu schweigen von dem Turm… oh, der Turm!

 

Der Turm

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Treppenhaus nach hinten

nun, zurück in die Eingangshalle und mal kurz logisch nachgedacht: zwei Treppenhäuser führen in die Garderobe nach unten, das dritte, zufällig nach hinten (in richtung Turm) im Gebäude gelegene Treppenhaus tut das nicht. Da muss doch irgendwas… irgendwie…

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Zugang zu den Technikräumen

… aha, da schau an: ein unscheinbarer Durchgang unter der Treppe!

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Technikräume

da schau an, da sind doch die vermissten Technikräume, oder irgendwas in der Art!
Was ich mich an der Stelle allerdings frage, ist wie das wohl mit dem Catering funktioniert haben mag. Ich habe zumindest noch keine amtliche Küche entdeckt, und so langsam geht hier drin der Platz aus, um noch irgendwas in der Art finden zu können. Ob das hier wohl eine Art Teeküche zum aufwärmen von vorgekochtem Essen, belegen von Sandwiches oder Kochen von Kaffee war? Zumindest war dieser Teil des Gebäudes mal von außen zugänglich bevor jemand alle Eingänge zugemauert hat, und noch dazu liegt es ,,nach hinten raus“, da wo man es nicht gleich sieht wenn man hier den Berg hoch kommt. Vielleicht gab es aber auch kin Catering, und jeder hat sich seinen Kaffee im Pappbecher selbst mitgebracht, wer weiß…

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Servicetreppe

noch eine Treppe, weiter nach unten… ?

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Aufzug

.. und plötzlich war da ein Aufzug! ich glaub irgendwie, ich bin hier nicht ganz falsch!

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Leiter in den Turm

wenn der Aufzug offensichtlich außer Betrieb ist, dann muss ich eben die Treppe nehmen…

in ganz Busludscha war es ja schon düster, weit zu düster um vernünftig ein Foto machen zu können, aber hier ist es wirklich Nacht. Tiefste sternenlose, pechrabenschwarze Nacht. Die Leiter ist steil und eng, ich habe keine Orientierung mehr, wie oft ich so ein Teilstück schon  hoch geklettert bin, die Taschenlampe in der rechten, irgendwas zum festhalten in der linken Hand. Licht ist schon lange keines mehr zu erkennen, weder von unten noch von oben, und ich zweifel so langsam ob da oben irgendwas kommen wird außer einer zugeschweißten Tür.

in ganz Busludscha war es ja schon düster, weit zu düster um vernünftig ein Foto machen zu können, aber hier ist es wirklich Nacht. Tiefste sternenlose, pechrabenschwarze Nacht. Die Leiter ist steil und eng, ich habe keine Orientierung mehr, wie oft ich so ein Teilstück schon hoch geklettert bin, die Taschenlampe in der rechten, irgendwas zum festhalten in der linken Hand. Licht ist schon lange keines mehr zu erkennen, weder von unten noch von oben, und ich zweifel so langsam ob da oben irgendwas kommen wird außer einer zugeschweißten Tür.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Aufstieg in den Turm

noch immer kein Ende in Sicht. Der Turm ist von innen erstaunlich eng. Ich denke der Aufzug nimmt fast mehr Platz ein als diese ,,Treppe“, und selbst wenn man beides zusammen nimmt wirkt der Turm von außen deutlich größer. Wurde der wirklich derart massiv gebaut? Es würde ja bedeuten, dass mich gefühlte zwei Meter massiver Stahlbeton in allen Richtungen von der Außenwelt trennen.
Nun, nur in einer Sache bin ich mir sicher: Ausrutschen und herunterfallen möchte ich hier drin besser nicht. Besser schön langsam und vorsichtig, irgendwann wird schon ein Ende kommen.

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Aufzug

ach schau an, und plötzlich war er da wieder, der Aufzug! Nun kann es nicht mehr weit sein…

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Leiter auf den Turm

… sicherlich nur noch ein kleines Stück klettern… zumindest ist langsam Licht von oben erkennbar!

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Elektrik

offensichtlich war hier mal die Elektrik für die ganze Beleuchtung des Sternes untergebracht, bevor sie irgendwer hat brauchen können und alle Schränke bis auf das letzte Stück Kupfer leer geräumt hat

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Stern

und da ist er, der Stern, besser gesagt einer in Richtung Norden und ein weiterer in Richtung Süden, komplett aus rotem Glas. Das sah sicherlich verdammt beeindruckend aus, wenn da jemand Abends die Beleuchtung angemacht hat und (an einem Wolkenlosen Tag) der Stern, in der Dimension sicherlich verdammt weit sichtbar, oben auf dem Berg geleuchtet hat!

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Stern

leider hatte ich diese Aussicht nur für einen ganz kurzen Augenblick, bis die Wolken den Turm wieder komplett eingehüllt haben. an könnte wohl vermutlich auch oben auf das „Dach“ des Turmes steigen, aber wo liegt der Sinn, wenn man dort wie unten nur in undurchsichtiger Nebelsuppe steht? Ich muss zugeben dass ich hier ziemlich außer Atem bin, das Ziel ,,Stern“ erreicht habe und mich lieber wieder auf den Weg nach unten mache.

irgendwie versuche ich mir ja immer einzureden, dass runter leichter wäre als  rauf. Ziemlich naiv, wie ich immer wieder feststellen muss.

irgendwie versuche ich mir ja immer einzureden, dass runter leichter wäre als rauf. Ziemlich naiv, wie ich immer wieder feststellen muss.

... und ja, immer schön brav rückwärts runter, der Sicherheit wegen. In vollkommenem Dunkel ist das mit dem Licht und dem hinsehen wo man hin tritt aber auch nicht immer ganz ideal.

… und ja, immer schön brav rückwärts runter, der Sicherheit wegen. In vollkommenem Dunkel ist das mit dem Licht und dem hinsehen wo man hin tritt aber auch nicht immer ganz ideal.

 

noch ein kurzer Abstecher in die“Eingeweide“…

Busludscha Buzludzha Бузлуджа Kellertreppe

den Turm erfolgreich nach unten geklettert, fällt meine Aufmerksamkeit noch auf dieses Stück Treppe, das nochmal weiter nach unten führt, wohl wieder ein gutes Stück in den Berg hinein, Geröll und Schutt hin oder her, völlig klar dass ich nicht widerstehen kann und noch eine Etage weiter hinab steige…

nun, ganz ohne Frage, hier sind nun wirklich Technikräume zu finden, und auch wenn der Boden mak wieder mit Eis und Wasser bedeckt ist.. ach, warum erwähn ich das noch? Auf gehts!

nun, ganz ohne Frage, hier sind nun wirklich Technikräume zu finden, und auch wenn der Boden mak wieder mit Eis und Wasser bedeckt ist.. ach, warum erwähn ich das noch? Auf gehts!

nun, hier unten das gleiche Bild wie überall: Alles was man irgendwie abtransportieren und zu Geld machen kann ist weg, und sei es nur Schrott und Altkupfer. Dass es auch hier wieder komplett finster ist: unnötig zu erwähnen, und leider hat das mit den Bildern in diesem Teil auch nicht ganz so gut geklappt...

nun, hier unten das gleiche Bild wie überall: Alles was man irgendwie abtransportieren und zu Geld machen kann ist weg, und sei es nur Schrott und Altkupfer. Dass es auch hier wieder komplett finster ist: unnötig zu erwähnen, und leider hat das mit den Bildern in diesem Teil auch nicht ganz so gut geklappt…

im Grunde liegt hier alles mit Müll und Schmodder bedeckt in einer riesigen Pfütze auf dem Boden, und das durch fast aller Räume hindurch. Was genau der Grund ist, dass hier das Wasser nicht gefriert.. nun, gute Frage. Ich wurde davon auch leicht überrascht und hab nun komplett nasse Füße...

im Grunde liegt hier alles mit Müll und Schmodder bedeckt in einer riesigen Pfütze auf dem Boden, und das durch fast aller Räume hindurch. Was genau der Grund ist, dass hier das Wasser nicht gefriert.. nun, gute Frage. Ich wurde davon auch leicht überrascht und hab nun komplett nasse Füße…

ein Schuh! hilft mir aber nicht, der ist genau so nass wie mein eigener, ganz sicher.

ein Schuh! hilft mir aber nicht, der ist genau so nass wie mein eigener, ganz sicher.

was hier wohl mal kontrolliert wurde?  Viel ist leider nicht mehr davon übrig geblieben.

was hier wohl mal kontrolliert wurde? Viel ist leider nicht mehr davon übrig geblieben.

noch ein wenig Heizung und Lüftung, das macht irgendwie das ganze komplett.

noch ein wenig Heizung und Lüftung, das macht irgendwie das ganze komplett.

 

zurück ans Tageslicht

Wenn ich auch immer noch erstaunt bin dass das gesamte Haus eigentlich ausschließlich dazu gut war ein Auditorium zu beherbergen und ich noch nicht mal weiß ob  hier überhaupt Kaffee gekocht werden konnte, sprich dass es hier zum beispiel kein nennenswertes Büro gegeben haben kann in dem irgendein Herr der Partei auch arbeiten können hätte, in sich hat das Haus mit dem was ich hier entdeckt habe aber wohl durchaus irgendwie funktionieren können.

 

 

der Weg zurück nach draußen

Im Umkehrschluss: Offensichtliche Gänge und oder Abzweigungen sind mir sonst keine mehr aufgefallen, und es gibt auch nichts nach dem man noch explizit suchen könnte oder sollte. Nachdem ich inzwischen mit nassen Füßen (dank der Pfützen im Keller), nassem Pullover (dank dem in der Dachkonstruktion kondensierenden Wasser das überall von der Decke tropft), feuchtem Rucksack (liegt wohl an der allgemeinen Feuchtigkeit, die Wolken nun mal mitbringen), komplett eingedreckt (durch die Kletterpartien im Turm und Keller) und ziemlich müde wieder in der Eingangshalle stand, war den nächste Weg der zurück durchs das Loch in der Wand ans Tageslicht.

 

Ein Großteil der Spannung und Aufregung, aber auch das Adrenalin der letzten Stunden lösen sich ziemlich plötzlich in Nichts auf, als ich zurück am Auto meinen Krempel verstaue, kurz neue Klamotten überziehe und nochmal nur mit der Kamera in der Hand als ganz normaler, unauffälliger Tourist zurück komme und mich auf einen der Felsen setze auf dem ich schon saß als ich auf die unbekannten, im Gebäude verschwundenen Typen gewartet habe.

Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los dass das Loch in der Wand ziemlich absichtlich da ist, und im Grunde keiner etwas dagegen hat wenn man sich in diesem Gebäude herumtreibt. Es gibt nichts geheimes das versteckt werden müsste (sonst würde es ohnehin bewacht werden), das ganze Monument steht ohnehin für jeden weit sichtbar auf dem Berg und das Internet kennt ziemlich viele Bilder und „Einstiegsanleitungen“, ja sogar rudimentäre Grundrisse zur Orientierung habe ich schon gesehen. Eins ist jedoch sicher: Für das, was da drin passieren könnte, seien es Leute die Treppen hinunterfallen, Dachteile die Leuten auf den Kopf fallen, oder was auch sonst immer, für das kann und will natürlich auch keiner die Verantwortung übernehmen, völlig klar.

Ich traue mich fast zu behaupten, dass der „Einbruch“ über das gut sichtbare Loch in der Wand reine Formsache ist, und vielleicht zusätzlich erschwert noch mehr Zeug aus dem Haus zu entwenden. Auf der anderen Seite scheint sich aber auch keiner wirklich kümmern zu wollen, irgendeine Art der Lösung zu finden: abreißen, vernünftig absperren, verkaufen, einen Erlebnispark mit Achterbahn draus machen… was auch immer, man scheint das Gebäude im Grunde lieber verdrängen und vergessen zu wollen, irgendwann wird es schon zusammenfallen. Irgendwie schade, aber auch verstndlich. Während für mich die Geschichte die dieses Denkmal erzählt irgendwie weit entfernt ist und mich persönlich auch nicht direkt betrifft, mag das für so manch Bulgaren ein wenig anders aussehen. Ich kann relativ unbeschwert das „genießen“ was heut da ist: ein architektonisch tolles Haus mit einer wahnsinnigen Endzeitstimmung, vielen spannenden Dingen die es zu entdecken gibt und ein paar grandiosen Anblicken, die so schnell wohl nicht zu überbieten sind. Sicherlich kann das so manch Bulgare ehr weniger.

 

 

Busludscha Buzludzha Бузлуджа

 

 

 

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