Auf einer verlassenen Atomrakentenbasis irgendwo in Litauen

 

Ja, so schräg das auch klingt, so etwas gibt es. Und man kann es sich auch ansehen. Und ich meine damit nicht nur das zum Museum umfunktionierte Raketensilo, sondern auch die wirklich verlassene Atomraketenbasis, die heute irgendwo mitten im Wald in Litauen gesucht werden will. Und bevor es zu unglaublich wird: Nein, viel zu sehen gibt es natürlich nicht mehr. Ein Besuch lohnt sich aber trotzdem, irgendwie.

 

Eigentlich bin ich ja noch nicht wirklich alt genug, mich persönlich mit dem Thema identifizieren zu können. Zu jung war ich noch das verstehen zu können, zu jung um es damals erzählt zu bekommen, zu jung um es begreifen zu können. Mit anderen Worten: der Tag der deutschen Wiedervereinigung ist zum Beispiel in meiner persönlichen Erinnerung der schreckliche Tag an dem die Sendung mit der Maus (oder war es die Sesamstraße?) ausfiel, komisches Zeug im Fernsehen kam der ausnahmsweise mal fast den ganzen Tag lief und mittags irgendwelche Verwandten zusammen saßen. Okay, vorwiegend nur der Tag an dem die Sendung mit der Maus ausfiel. Den Rest hat mein Kopf vielleicht auch nur dazu erfunden um sich nicht ganz so ignorant zu fühlen. Und trotzdem, ich wollte da hin. Es mal gesehen haben. Mal gefühlt haben was daraus geworden ist.

 

In Litauen gibt, beziehungsweise viel mehr gab es insgesamt vier dieser Anlagen. Später wurde noch ein unterirdisches Raketensilo gebaut (inzwischen zum Museum umfunktioniert), aber um das soll es hier und heute nicht gehen.

Jede dieser vier Anlagen bestand aus zwei Teilen, jeweils ein paar Kilometer voneinander getrennt, und jeder dieser Teile beheimatete vier überirdische Abschussrampen für R-12 Raketen (bei der NATO „SS-4 Sandal“ genannt). Die Basis (beziehungsweise die beiden Teile Nord und Süd) um die es heute geht wurde 1962 fertig gestellt und wurde mit acht dieser Raketen bestückt, vier davon in der nördlichen Basis, vier weitere in der grob sechs Kilometer südlich gelegenen. Die Raketen wurden wohl 1962 gleich wieder entfernt und vermutlich in Kuba stationiert, ob und wann die Basis wieder bestückt wurde ist ungewiss. Da ab 1979 die Basis nur noch zur Lagerung von Artilleriegeschosse genutzt wurde, findet sie in den INF-Verträgen keine Erwähnung und wurde erst 1993 von den Russischen Truppen verlassen. (Quellen bzw. mehr dazu: Wikipedia und vor allem Martin Trolle)

eine R-12 in Moskau auf dem roten Platz, zwischen 1959-1962

eine R-12 auf dem roten Platz,
zwischen 1959-1962.
Quelle:Wikimedia

 

Die R-12 (bzw. SS-4) standen mehr oder minder auf freiem Feld, untergebracht in überirdischen Raketenbunkern, unbetankt, ohne Gyroskop und ohne Sprengköpfe. Um die Raketen für den Start vorzubereiten, waren zwar 20 Mann und 12 Fahrzeuge notwendig (Wikipedia de), allerdings soll dieser Vorgang nur knapp dreieinhalb Stunden benötigt haben (Wikipedia en). Ja, aus heutiger Sicht altes Gerümpel und vielleicht auch fürchterlich umständlich, aber mit 1,3 bzw. 2,3 Megatonnen Sprengkraft (Hiroshima war laut Wikipedia mit 0,013 Megatonnen quasi nur ein hundertstel davon) und einer Reichweite von 2000 Kilometern waren diese Raketen mal wirklich kein Spaß. So absolut gar nicht. Und nur weil „2000 Kilometer“ so schwer greifbar ist, habe ich heute in der Karte am Ende der Seite diesen Radius ganz grob in gelb eingezeichnet, als ruhig mal ganz weit, ganz ganz weit herauszoomen und staunen. Die Treffsicherheit war nicht sonderlich enorm, aber spielt das noch eine Rolle wenn ganze Landstriche auf einmal dauerhaft weggefegt werden? Ein schlimmes Stück Geschichte irgendwie, und um so schöner ist es heute die niemals wirklich benutzten Ruinen davon zu besichtigen, einfach nur um festzustellen wie schön friedlich es dort heute ist.

 

noch ein kleines (Zwischen-)Vorwort…

eine Bushaltestelle in Litauen , mitten in der Landschaft

noch eine Bushaltestelle – warum auch nicht? =)

Ja, eigentlich wollte ich im Schnelldurchgang ein paar Einträge veröffentlichen, um die Differenz zwischen tatsächlichem Datum und dem, das oben im Betrag steht (das, an dem ich wirklich dort war) für die nächsten Einträge ein wenig zu verringern. Stattdessen mach ich mir, vor allem für die Recherche und Aufbereitung mehr Aufwand als üblich, und so gibt es heute zum aller ersten mal neben meinem Reiseweg und Fotos auch noch von Hand erstellte Informationen zur Lage der Gebäude und Einrichtungen, deren Funktionen und sogar Umzäunungen – soweit ich das rekonstruieren und recherchieren konnte. Also hier ruhig mal intensiver herum klicken, die Texte erscheinen leider erst wenn man die Elemente anklickt.

Außerdem konnte ich mich nur sehr schwer von Bildern trennen, 93 an der Zahl haben es in diesen Eintrag insgesamt geschafft. Es wird ab hier also viel mehr Bild als Text geben.

Noch immer nicht abgeschreckt, was ich Dir auch nicht übel nehmen würde? Gut, dann jetzt aber wirklich los.

 

Šateikiai Nord – „vorgelagerter Teil“

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - Plattenweg im Wald

so wirklich ganz sicher war ich mir nicht, weder wo ich anfangen sollte, noch was an welcher Stelle zu finden wäre, und so stolperte ich zunächst über diesen Bereich, der mich inmitten von viel Grün mit einem für einen Wald eher auffälligen alten Wegen aus Betonplatten begrüßte…

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - goße Plätze mit Bienenständen

… vier größere Plätze liegen an dem Weg, auf den meisten davon stehen Bienenstände. Klar, was macht man auch sonst mit so viel Freifläche im Wald?…

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - großer Platz im Wald

.. und noch ein solcher Platz. Wirklich erahnen, zu was der gut gewesen sein soll kann ich beim besten Willen nicht. Gebäudereste ebenso keine zu finden …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - Bienenstand

… achso, Bienen natürlich =) …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - Raketenbunker

… und dann, einmal ums Eck, steckt sich da kaum übersehbar was im Busch! …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - zerstörter und verlassener Raketenbunker

.. nun gut, ein etwas größeres Loch …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - Halle

… aber: mehr als ich erwartet habe! …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis

… und komische Pfosten in der Nähe. Zu was die wohl gut gewesen sein mögen? …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - komischer Halteblock im Wald.

… aber erst mal weiter, vorbei an einem gar komischen Klotz im Wald …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - ein weiterer Platz aus Betonplatten mitten im Wald

… und nochmal einem dieser rätselhaften Plätzen …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - zugeschütteter Bunker?

… vorbei an irgendetwas, das leider penibel zugeschüttet wurde …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - Lagerhalle

… zu einer Halle, die doch ein wenig ,,abgebauter“ aussieht als die zuvor. …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - technische Instruktionen

… dafür aber mit allerhand Bedienungsanleitungen glänzt. Was da steht, das habe ich selbst nicht übersetzt, aber es müssen wohl technische Instruktionen sein. (Mehr und detailliertere Fotos davon am Ende des Eintrags unter,,weitere Fotos gibts nach einem klick“) …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - Konservendose

.. ob die wohl wirklich schon seit vor-1993 hier liegt? =D …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis

.. . und noch eine viel weiter zerstörte Halle, aber nichts spezielles daran zu finden. Das wars für den Teil, und ich mache mich auf den Weg in die eigentliche ,,Gefechtszone“

 

Šateikiai Nord – „die Gefechtszone“

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - Warnschild

Auf dem Weg dorthin komme ich zunächst an einem erschreckend neu wirkenden Warnschild vorbei. Videoüberwachung? Weswegen das denn? Ich vermute nicht, dass hier so derart spannendes zu finden sein wird und vermute eher auf diese Bewegungsmelder-Tierbeobachtungs-Kameras. Aber trotzdem mal besser nicht in der Nase bohren =D …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - die Reste des Eingangstores

… also geradeaus vorbei an den kläglichen Resten des Haupttores und erst mal das Auto geparkt…

Šateikiai Nord Atomraketenbasis

… und erst mal ein ganz ähnliches Bild. Hab ich schon erwähnt, dass dieser Ausflug zu 90% Waldspaziergang an der frischen Luft ist? Nein? Trotzdem gemerkt und bis hier her gelesen? Wow, ich bin begeistert, dankeschön =).

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - ein verschlossener Bunker

Oh, wirds doch noch spannend? ein massiv verschlossener Bunker! aber wo ein Ende von diesen Dingern ist, gibt es meistens auch noch ein anderes …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - ein Loch im verschlossenen Bunker

… und siehe da, am Anderen Ende wollte schon mal jemand rein. Wie praktisch! =)

Šateikiai Nord Atomraketenbasis

praktisch, aber auch beinahe unspannend. Wäre da nicht die interessante Tatsache, dass der Aufbau von diesem Teil sich ganz ordentlich von den vorherigen unterscheidet: Die Wände haben nicht diese Struktur, außerdem scheinen sie deutlich stabiler gebaut zu sein und es gibt an an jedem Ende zwei Zufahrten statt nur einer. Erst Tage später werde ich lernen was ich hier nur vermutet habe: hier standen höchstwahrscheinlich die Raketen selbst.

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - technische Instruktionen im Raketenbunker

auch Raketen brauchen Instruktionen, ganz klar! (Nein, auch dieses Schild habe ich bislang noch nicht übersetzt)

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - ein kleiner Bunker im Untergrund?

Ein kleines Stück weiter, zu gut 2/3 eingegraben versteckt sich nochmal was zwischen dem Gestrüpp …

Šateikiai Nord Atomraketenbasis

… und damit habe ich nochmal etwas gefunden, das ich mir nicht in Ansatz erklären kann. Auch heute noch nicht.

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - ein Kontrollbunker

am Rande eines weiteren Platzes steht so ein kleines Häuschen, das man gut und gerne auch für eine Garage halten könnte. ,,17“ kann ich darauf lesen, der Rest der Beschriftung zu veriwttert um die kyrillischen Buchstaben auch nur halbwegs deuten zu können (auch hierzu mehr Detailbilder unter ,,weitere Fotos…“)

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - überwucherter Raketenbunker

Noch ein Stück weiter, schon gut überwuchert und eines ganzen Stückes seiner ursprünglichen Länge beraubt, steht so en weiterer Raketenbunker in der ,,geffühlt massiveren Bauweise“

Šateikiai Nord Atomraketenbasis

… innen der gleiche glatte Aufbau,, hier sogar ein ganzes Stück sauberer als bei dem anderen vorhin.

Šateikiai Nord Atomraketenbasis

… und allgemein ist der irgendwie fotogener (ic erlaube mir die Wortwahl in dem Zusammenhang einfach mal)

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - ein überwucherter Weg

auch das sollte laut Satellitenbildern ein Weg gewesen sein, aber die Natur ist hier wohl ein Stückchen schneller gewesen als an anderen Stellen. Wie lang es wohl dauert bis alles hier so aussieht? Ich mein…

Šateikiai Nord Atomraketenbasis

… mit Blümchen und so?

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - ehemaliger Wohn- und Administrationsbereich

Ja, Hallen, Plätze, Bäume , Bienchen und Blümchen… (nebenbei, das war mal der Administrations- und Wohnbereich. Hätte Martin Tolle keine CIA-Lagepläne ausgegraben und veröffentlicht, hätte ich das wohl nie herausgefunden.) … und kein Ende davon in Sicht. aber das war es jetzt auch für den nördlichen Teil, alles gesehen was es zu sehen gibt, und ich mache mich auf den Weg zum Südlichen Teil.

Šateikiai Nord Atomraketenbasis - ein Schmetterling

Ohje, ich hab die Schmetterlinge vergessen! Hallen, Plätze, Bäume, Bienchen, Blümchen und Schmetterlinge. Jetzt ist es glaub komplett

 

Auf zum südlichen Teil

eine pinke Bushaltestelle in Litauen

eine pinke Bushaltestelle, einfach so weil ich die Bushaltestellen hier immer noch mag =)

Warum und weshalb die Vier Raketenbasen in Litauen immer in Pärchen daherkommen, das habe ich bislang noch nicht herausfinden können, mir fallen dazu einfach keine vernünftigen Suchbegriffe ein, mit denen Tante Google denn dann auch wüsste was ich denn in den Weiten des Internets von Ihr gefunden haben möchte. Man könnte jetzt Redundanz vermuten, aber so wirklich schlüssig scheint mir das nicht. Wäre in einer der beiden Teile eine Rakete der Amerikaner gelandet, dann gehe ich mal davon aus dass im „nur“ grob sechs Kilometer entfernten anderen Teil der Anlage, mal etwas salopp formuliert, wegen plötzlicher technischen Probleme auch nicht viel unternommen werden könnte. In all den anderen Raketenbasen im weiteren Umkreis dann wohl schon eher, und bei der schieren Anzahl von Raketen und Startrampen wäre es doch auf die vier bestimmt nicht angekommen, bilde ich mir zumindest ein. Aber zum Glück weiß ich nicht allzu viel darüber, oder besser: zum Glück musste ich das nie wissen. Schmetterlinge und Bienchen auf einem Waldspaziergang sind mir doch deutlich lieber. Oh, und Bushaltestellen in Litauen auch =)

 

Šateikiai Süd- „die Gefechtszone“

Šateikiai Süd Atomraketenbasis - ein riesiger Platz

Und ja, arg viel anders ist es hier nicht. Gut, in den Satellitenbildern ist die Darstellung hier wesentlich markanter, die Grenzen (und den Verlauf des ehemaligen Sperrzaunes) sogar noch deutlicher zu erkennen, aber von unten? nun… doch recht ähnlich, auch wenn es einen derart riesigen Platz im nördlichen Teil bisher nicht gegeben hat.

Šateikiai Süd Atomraketenbasis - Raketenbunker

.. auch hier einer dieser, wenn auch inzwischen deutlich dezimierter, Raketenbunker mit den glatten Wänden im Inneren.

Šateikiai Süd Atomraketenbasis - Kontrollbunker

und auch hier die Häuschen, die Garagen sein könnten, hier mal von Innen fotografiert so gut es geht…

Šateikiai Süd Atomraketenbasis - Startrampe

neu hier, oder mir einfach im nördlichen teil nicht aufgefallen: diese kreisförmigen ,,Zersstörungen“ im Boden…

Šateikiai Süd Atomraketenbasis - Startrampe mit Kontrollstation

Moment mal. ,,komische kreisförmige Dinger im Boden“ … ich hab es wirklich nicht bemerkt – den Wald vor lauter Bäumen quasi nicht gesehen – aber so langsam dämmert es jetzt dann doch…

Šateikiai Süd Atomraketenbasis - komplette Startrampe

… nochmal für Langsam-Denker wie mich: runder Platz, seitlich aufgehäufte Erdwälle, in der Mitte eine komische Verankerung im Boden, seitlich ein kleines Häuschen ohne Fenster zur Platzmitte, zwischen Häuschen und Verankerung ein Schacht für Kabel oder so im Boden…

Šateikiai Süd Atomraketenbasis - Abschussplattform

… das ist eine komplette Abschussplattform. Eine Startrampe. Die Stelle, genau die Stelle an der zum Glück nie so eine arme Sau einen ganz bösen Knopf hat drücken müssen.

Šateikiai Süd Atomraketenbasis

(für mehr Dramatik hier eine kleine Pause und einfach nur ein Detail von Resten auf der Startrampe).

Šateikiai Süd Atomraketenbasis

,,Garagen“ … klar. Manchmal hat man schon naive Vorstellungen von der Welt um sich herum =)

Šateikiai Süd Atomraketenbasis

So, weiter auf der Raketenbasis. Und nur der Komplettheit halber: das war wohr der vierte Raketenbunker, einer von den vermeintlich stabileren, aber hier hat jemand ganze Arbeit geleistet: nix mehr dau außer Schutt und die Bodenplatte.

Šateikiai Süd Atomraketenbasis - fünfte Startrampe?

also die alten CIA-Akten sagen ja, dass es hier vier Startrampen gab. Alle davon gefunden. Aber mal ganz ehrlich, genau hier – man muss ein wenig genauer hinschauen – entdeckt man auch fast alles was die anderen Startrampen ausmacht: die kreisförmig um den Platz aufgeschütteten Erdhügel, die Kabelschächte im Boden (auf dem Bild zu sehen), die Größe und generelle Form des Platzes… all das passt irgendwie, auch wenn man es wegen Bäumen und Vegetation heute schwerer erkennt und die vermeintlich Garage irgendwie fehlt. Und doch ist es irgendwie ein klein wenig anders. Größer irgendwie, als die vier anderen Startrampen… ach, ich weiß es doch auch nicht. Heute ist es kaputt, das ist das wichtigste daran =)

 

 Šateikiai Süd – „der andere Teil“

Šateikiai Süd Atomraketenbasis

nun, der Teil der als Administrations- und Wohnbereich sowie zum Handling der atomaren Sprengköpfe in den CIA-Lageplänen gekennzeichnet war, der schien deutlich am besten aufgeräumt geworden zu sein. Mehr Wald als Weg, und wäre ich zufällig hier gelandet hätte ich das alles womöglich nicht mal bemrekt, auch nicht die Reste alter Mauern mitten im Wald…

Šateikiai Süd Atomraketenbasis

… bis dann ums Eck, ziemlich unerwartet, nochmal so ein Koloss von Bunker im Wald steht…

Šateikiai Süd Atomraketenbasis - Bunker

.. natürlich auch leer. Ist klar. Aber irgendwie war der doch auch wieder anders als alle anderen bisher, ohne genau sagen zu können warum. Dass hier die atomaren Sprengköpfe gehandelt wurden, das habe ich erst später recherchiert, und so stand ich in diesem Bunker, weichere Knie als in den anderen, und ohne es genau begründen zu können wusste ich einfach, dass der hier besonders war. Besonders unangenehm.

 

Die restlichen Bilder, falls es irgendjemanden geben sollte der jetzt immer noch nicht genug gesehen hat, gibts wie immer ein kleines Stück weiter unten nach einem klick auf den Button. Ich bin gerade nur noch schockiert, schockiert darüber dass ich nun mit Fotos aussuchen und Texte schreiben und Karte malen und allem drumherum über zehn Stunden an diesem einzelnen Eintrag herum gemacht habe. Reicht jetzt auch mal, den Rest gibts wann anders =).

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