alle meine Reisen

... oder zumindest die Erwähnenswerten davon ...
  • 2016 - die Suche nach Urlaub

    ... mal wieder irgendwo in Osteuropa

    hierfür bin ich gerade unterwegs, es wird also noch fleißig weitergeschrieben!

  • 2015 - Kreuz und Quer durch Osteuropa

    ... oder so.

    hierfür bin ich gerade unterwegs, es wird also noch fleißig weitergeschrieben!

    Neue Reise, neue Gegenden, neue Erlebnisse in nicht so weit entfernte Ecken der Welt... so oder so ähnlich lautet der ganze "Plan" für dieses mal. Was daraus werden wird? Sei live dabei, denn ich weiß es heute selbst noch nicht.

  • 2013 - durch den Iran in die Stans

    ... und das Ziel "Hong Kong" nie erreicht

    Nach dem Hinflug auf der letzten Reise war ich mir eigentlich schon relativ sicher, dass ich die Sache mit der Überlandreise nochmal angehen werde. Langsames reisen hat eindeutig mehr Spaß gemacht, als mal eben kurz ein paar tausend Kilometer an ein anderes Eck der Erde zu fliegen.

    Aber wohin? Im Winter ist das mit den Reisezielen so eine Sache, entweder es ist kalt, nass oder in Afrika. Letzteres habe ich ziemlich schnell ausgeschlossen, per Zug durch Russland in Richtung Südostasien wollte ich nicht schon wieder, und so entstand in meinem Kopf eine grobe Alternatividee, die zwar möglicherweise auch in Südostasien enden könnte, mich aber deutlich länger beschäftigen würde wie die transsibirische Eisenbahn. Planungstechnisch grenzte das ganze zwar nahe an vollkommenen Bürokratiehorror, aber mein Entschluss stand fest als ich mit einem einzigen Visum in der Tasche an meinem Wohnort den Bahnhof aufsuchte: Quer durch Osteuropa, durch die Türkei und mit dem "Trans Asia Express" in den Iran. Dann "irgendwie" durch die Stans, mit dem Ziel die Grenze nach China zu überqueren und schlussendlich Hong Kong zu erreichen.

    Ja, es war nur eine grobe Idee, und noch lange kein Plan. Dass das ganze die Seidenstraße entlang schlittert wurde mir erst nach zwei drittel der Reise bewusst, so dermaßen gut habe ich mich vorbereitet. Aber wo ein Plan Lücken hat, bleibt viel Platz für Spontanität, so der Gedanke. Ein guter Gedanke an sich, denn er lässt auch von vorne herein offen dass alles anders kommt als gedacht, und gleich zwei mal anders als "geplant"...

  • 2012 - Südostasien

    ich kenn mich aus hier! … dachte ich …

    manchmal muss es schnell gehen, auch in Sachen Urlaub. Manchmal reicht dann einfach die Zeit nicht, lange zu planen und irgendwelche Dinge (nungut, hauptsächlich Visa) zu organisieren. Was liegt da näher als einfach mal da hin zu flüchten wo es sich ziemlich einfach urlaubt, man kein Visum benötigt, man meint dass man sich auskennt und man mit keinen unangenehmen Überraschungen rechnen muss? Also, schnell nen Flug gebucht und auf nach Thailand, Südostasien ist ja nichts schlechtes und der Rest wird sich dann schon ergeben.

    Dass dennoch alles anders kam als vermutet, das ist wohl der Tatsache geschuldet dass Reisen meist nicht durch das Ziel beeinflusst werden, sondern viel mehr durch die Menschen mit denen man den Weg teilt, oder eben auch nicht. Aus dem "ich weiß, was mich erwartet", wurde dann doch ganz schnell auch alles anders... es war zwar überraschend für mich, als "negativ" kann man es trotzdem nicht bezeichnen. Nungut, vielleicht negativ für meinen Blog. Über weite Strecken gab es einfach nichts zu erzählen. Strandurlaub ist zwar entspannend, aber halt auch wenig aufregend oder spektakulär...

  • 2011 - Transsib & Asien

    von Basel nach Bangkok, konsequent über Land.

    "fliegen ist blöd." Ich weiß inzwischen gar nicht mehr so genau, wann und warum ich zu diesem Entschluss gekommen bin. Ich wollte ihn aber zumindest auf der Hinreise umsetzen, wenn auch aus Budget-Gründen nicht für die Heimreise (An dieser Stelle auch nochmal ganz deutlich: Nein, es ist nicht billiger über Land zu reisen, ganz im Gegenteil. All die lustigen Aufkleber für den Reisepass wollen gekauft, unzählige Zugtickets erstanden und Nächte zwangsläufig an etwas teuren Orten verbracht werden, sofern es der Zufall eben so von einem will. Es ist wenig planbar, und der Weg von A nach B kostet gerne auch mal das Äquivalent eines günstig ergatterten Business-Class-Fluges. Überlandreisen sind also keine geeignete Sparmaßnahme bei zu knappem Reisebudget.)

    Wo war ich? Achja, fliegen war als doof empfunden worden, der Plan per Containerschiff nach China zu reisen war dann in meinem Kopf doch auch ein wenig zu eintönig, und so fiel die initiale Entscheidung auf die transsibirische Eisenbahn, aus der sich im laufe Der Reise eine regelrechte Begeisterung für Zugfahrten entwickeln sollte. Wo denn auch sonst, wenn nicht auf dieser Strecke?

    Was von den meisten vorher erst mal als "tagelanges eingesperrt sein" gefürchtet wird, offenbart sich häufig doch als eine der enspanntesten Arten vorwärts zu kommen...

  • 2010 - Indien

    sieben Wochen Kulturschock

    Für viele Reisende noch immer der "heilige Grahl" des backpackens: Indien mit all seinem Chaos und seinen Eigenheiten, seiner Art Spontanreisende zwar anzuziehen, zeitgleich aber unendlich viele Hindernisse und Hürden in den Weg zu werfen.

    Ich muss zugeben, eine Reise durch Indien hat, sofern man mal von diesen kleinen Enklaven "Ashrams für wohlhabende Toruisten" absieht, wenig mit der landläufigen Definition von Urlaubsentspannung zu tun. Um ehrlich zu sein: es ist stressig. Es ist anstrengend. Man muss für jede Kleinigkeit kämpfen. Man wird mit Dingen konfrontiert, die man sich üblicherweise nicht mal ansatzweise vorstellen kann.

    Aber auch wenn man das während einer solchen Reise nicht zwangsläufig direkt erkennt, man wird für all diesen Ärger belohnt, irgendwie ganz klar. Es sind nicht unbedingt die Fotos oder Souvenirs die man mit heimbringt. Man wird auch nicht zwangsläufig Freundschaften fürs Leben schließen. Nein, es verändert einen selbst, und ich meine damit nicht auf irgendwelchen religiösen Weisen, von denen zum Glück jeder glauben und halten darf was er will, sondern ganz pragmatisch das, was all diese Eindrücke mit dem ganz persönlichen Weltbild so anstellen.

    Zurück zum Thema. All dieses "blah" das ich nun deutlich mit zeitlichem Abstand über diesen Teil des Blogs schreibe, ist hier drin nicht im Ansatz zu finden. Es sind Geschichten von unterwegs. Ungefiltert, unverschönt und mitten aus diesem gar unglaublichen Chaos, ganz getreu dem Motto: "solange ich noch schimpfen kann, geht es mir gut" ;-)

  • 2009 - Südostasien

    Hallo, ich bin neu hier…

    Mein "Erstlingswerk": Man nehme einen unerfahrenen Standard-Typen, einen Rucksack mit reichlich Gerümpel und schicke ihn los nach Südostasien mit der Idee einen Blog zu starten, um nicht jeden einzelnen Tag seines Urlaubs an all die Leute daheim schreiben zu müssen dass alles gut ist. So ein Blog ist schon eine feine Sache: "schau da nach, wenn Du wissen willst wie es mir geht..." habe ich fleißig einen Link verteilt und mir somit zu Ruhe verholfen.

    Von diesen kurzen "Status-Updates" halte ich heute nicht mehr sooo sonderlich viel. Ich neige schon dazu, mehr Geschichten in meine neueren Werke zu verfrachten: Dinge, an die ich mich auch gerne selbst erinnern möchte, Erzählungen die Unterhaltungswert bieten, Begegnungen die mehr dem Zufall als Planung entsprechen, Fotos mit etwas anderen Blickwinkeln als die übliche Touristenfotografie... einmalige Erlebnisse eben, die es eben wert sind niedergeschrieben zu werden.

    Solche Geschichten, die eine Reise weit über "mir geht es gut. das Wetter ist schön. Das Essen ist lecker!" beschreiben, sind nicht unbedingt in diesem Bereich zu finden... gebe ich ja zu. Es ist aber dennoch ein wichtiger Bestandteil dieses Blogs, also wird er auch bleiben, fertig aus. =)