2010 - Indien

- mein komplettes Reisetagebuch -

die Reiseroute

Strecke: 2990 km registriert, 8190 km gesamt

Reisezeit: 222 h auf der Straße

Wegpunkte: 11843 Stück

Einleitung:

Für viele Reisende noch immer der „heilige Grahl“ des backpackens: Indien mit all seinem Chaos und seinen Eigenheiten, seiner Art Spontanreisende zwar anzuziehen, zeitgleich aber unendlich viele Hindernisse und Hürden in den Weg zu werfen.

Ich muss zugeben, eine Reise durch Indien hat, sofern man mal von diesen kleinen Enklaven „Ashrams für wohlhabende Toruisten“ absieht, wenig mit der landläufigen Definition von Urlaubsentspannung zu tun. Um ehrlich zu sein: es ist stressig. Es ist anstrengend. Man muss für jede Kleinigkeit kämpfen. Man wird mit Dingen konfrontiert, die man sich üblicherweise nicht mal ansatzweise vorstellen kann.
Aber auch wenn man das während einer solchen Reise nicht zwangsläufig direkt erkennt, man wird für all diesen Ärger belohnt, irgendwie ganz klar. Es sind nicht unbedingt die Fotos oder Souvenirs die man mit heimbringt. Man wird auch nicht zwangsläufig Freundschaften fürs Leben schließen. Nein, es verändert einen selbst, und ich meine damit nicht auf irgendwelchen religiösen Weisen, von denen zum Glück jeder glauben und halten darf was er will, sondern ganz pragmatisch das, was all diese Eindrücke mit dem ganz persönlichen Weltbild so anstellen.

Zurück zum Thema. All dieses „blah“ das ich nun deutlich mit zeitlichem Abstand über diesen Teil des Blogs schreibe, ist hier drin nicht im Ansatz zu finden. Es sind Geschichten von unterwegs. Ungefiltert, unverschönt und mitten aus diesem gar unglaublichen Chaos, ganz getreu dem Motto: „solange ich noch schimpfen kann, geht es mir gut“ ;-)

Inhalt:
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