2013 - durch den Iran in die Stans

- mein komplettes Reisetagebuch -

die Reiseroute

Strecke: 19439 km registriert, 22083 km gesamt

Reisezeit: 625 h auf der Straße

Wegpunkte: 57385 Stück

Einleitung:

Nach dem Hinflug auf der letzten Reise war ich mir eigentlich schon relativ sicher, dass ich die Sache mit der Überlandreise nochmal angehen werde. Langsames reisen hat eindeutig mehr Spaß gemacht, als mal eben kurz ein paar tausend Kilometer an ein anderes Eck der Erde zu fliegen.
Aber wohin? Im Winter ist das mit den Reisezielen so eine Sache, entweder es ist kalt, nass oder in Afrika. Letzteres habe ich ziemlich schnell ausgeschlossen, per Zug durch Russland in Richtung Südostasien wollte ich nicht schon wieder, und so entstand in meinem Kopf eine grobe Alternatividee, die zwar möglicherweise auch in Südostasien enden könnte, mich aber deutlich länger beschäftigen würde wie die transsibirische Eisenbahn. Planungstechnisch grenzte das ganze zwar nahe an vollkommenen Bürokratiehorror, aber mein Entschluss stand fest als ich mit einem einzigen Visum in der Tasche an meinem Wohnort den Bahnhof aufsuchte: Quer durch Osteuropa, durch die Türkei und mit dem „Trans Asia Express“ in den Iran. Dann „irgendwie“ durch die Stans, mit dem Ziel die Grenze nach China zu überqueren und schlussendlich Hong Kong zu erreichen.
Ja, es war nur eine grobe Idee, und noch lange kein Plan. Dass das ganze die Seidenstraße entlang schlittert wurde mir erst nach zwei drittel der Reise bewusst, so dermaßen gut habe ich mich vorbereitet. Aber wo ein Plan Lücken hat, bleibt viel Platz für Spontanität, so der Gedanke. Ein guter Gedanke an sich, denn er lässt auch von vorne herein offen dass alles anders kommt als gedacht, und gleich zwei mal anders als „geplant“…

Inhalt:
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